..: Mitglied werden im DFZ
Der DFZ ist seit seiner Gründung im März
1992 die einzige vom Niederländischen
Friesenpferde-Stammbuch, der Koninklijke
Vereinigung "Het Friesch
Paarden-Stamboek" (K.F.P.S.),
autorisierte und inzwischen mit über
1.800 Mitgliedern die größte Vereinigung
von Friesenpferdezüchtern in
Deutschland.
Jedes Mitglied des DFZ ist zugleich
Mitglied des K.F.P.S. Die
Geschäftsstelle des DFZ befindet sich in
Klötze. Der DFZ hat sich, um seine
Aufgaben im gesamten Bundesgebiet
wahrnehmen zu können, in fünf Regionen
mit eigenen Regionalversammlungen und
eigenen Regionalvorsitzenden gegliedert.
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Oberstes demokratisches Organ
des Gesamtvereins ist die
Vertreterversammlung, die den
Vorstand wählt. Der DFZ ist Mitglied im WFHO.
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Mitgliederpflichten:
Mitglied des DFZ können alle Züchter und
Freunde des Friesenpferdes mit Wohnsitz
in der Bundesrepublik Deutschland
werden. Die Mitglieder des DFZ sind
verpflichtet,
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sämtliche von ihnen gehaltenen
Friesenpferde in die Zuchtbücher des
K.F.P.S. eintragen zu lassen,
-
die Friesenpferdezucht nach den
Reglements des K.F.P.S. zu
betreiben,
-
zur Zucht ausschließlich
Friesenstuten zu verwenden, die in
den Registern des K.F.P.S.
eingetragen sind und
-
zur Bedeckung nur Stammbuch-Hengste
oder vom K.F.P.S. zur Bedeckung
zugelassene Fohlenbuchhengste zu
verwenden.
Beiträge:
Die Aufnahmegebühr beträgt EUR 35,-. Für
Ehegatten von Mitgliedern entfällt die
Aufnahmegebühr. Als Mitgliedsbeitrag
wird ein Betrag von EUR 115,- bzw. EUR
35,- für Ehegatten von Mitgliedern
erhoben, darin enthalten sind EUR 32,-
Mitgliedsbeitrag für das K.F.P.S., den
der DFZ weiterleitet.
Hier können Sie
den Mitgliedsantrag direkt herunterladen
Die weltweite Erhaltung des
Friesenpferdes in Reinzucht
Die 1879 gegründete "Koninklijke
Vereinigung Het Friesch Paarden-Stamboek"
(K.F.P.S.) hat das Friesenpferd zweimal
vor dem Aussterben gerettet. Zu
verdanken ist dies Pferdeliebhabern und
niederländischen Bauern, bei denen auch
heute noch der Schwerpunkt der
Friesenpferdezucht liegt; größere
Gestüte sind nach wie vor eine Ausnahme.
Die Zuchtführung liegt beim K.F.P.S. mit
Sitz und Geschäftsstelle in Drachten, wo
das K.F.P.S. auch ein "Fries Paarden
Centrum" unterhält. Das K.F.P.S. führt
Zentrale Körungen durch, während die
örtliche Arbeit, insbesondere die
Veranstaltung von Zuchtschauen, den
regionalen Züchtervereinigungen (den
Fok-Vereinen) obliegt.
Zurzeit hat das K.F.P.S. ca. 10.000
Mitglieder und 30.000 eingetragene
Friesenpferde. Das K.F.P.S. betreut
weltweite Friesenpferdezucht und wird
von autorisierten nationalen
Züchtervereinigungen in Australien,
Belgien, Dänemark, Deutschland,
Frankreich, Österreich, Schweden,
Schweiz, Südafrika und USA/Kanada
unterstützt. Es trägt in seine
Zuchtbücher die Friesenpferde von
Mitgliedern in aller Welt nach den
Regeln seiner Zuchtbuchordnung ein.
Ziele und Aufgaben des DFZ
Der DFZ wurde gegründet, um der
Zersplitterung der Friesenpferdezucht in
Deutschland entgegenzuwirken. In
Deutschland tragen zahlreiche
Züchtervereinigungen Friesenpferde in
ihre Zuchtbücher ein und kören Hengste,
ohne sich an die strenge Selektion und
an die Regeln der Zuchtbuchordnung des
K.F.P.S. zu halten.
In dieser Situation wurde der Verein "DFZ
- Deutsche Friesenpferde-Züchter im
K.F.P.S.- e.V." in der Erkenntnis
gegründet, dass sich die Zucht von
Friesenpferden weltweit auszudehnen
beginnt und dabei unter dem Einfluss
unterschiedlicher, rein nationaler und
regionaler Interessen zu zersplittern
droht. Diese Gefahr besteht insbesondere
nach dem Fall der Grenzen im
europäischen Binnenmarkt.
Denn zu geringe Populationen in weit
entfernten Gebieten vom Stammland des
Friesenpferdes gewährleistet keine
ausreichende Zuchtauswahl. Der wachsende
Bestand an Friesenpferden in Europa
sollte für die Zucht als einheitliche
Population behandelt und die dadurch
verbreiterte Basis für die züchterische
Selektion nach der Zuchtbuchordnung des
K.F.P.S. genutzt werden. Der DFZ führt
insbesondere für das K.F.P.S.
Zuchtschauen in Deutschland durch.
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